Das 1930 eröffnete Pergamonmuseum, das größte Gebäude auf der Berliner Museumsinsel, erfreut sich seit jeher allergrößter Beliebtheit beim Publikum: Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtartor und Prozessionsstraße von Babylon sowie zahlreiche andere Monumente antiker Architektur in großformatigem Maßstab ziehen Jahr für Jahr eine sechs- bis siebenstellige Zahl von Besuchern ins Haus. Daran hat auch die vor einigen Jahren begonnene, überfällige Grundinstandsetzung nichts geändert: Obwohl in Teilen geschlossen und durch die Bauaktivitäten beeinträchtigt, strömen weiterhin große Mengen von Besuchern aus aller Welt in die noch offenen Ausstellungsbereiche.

Angesichts dieser ungebrochenen Erfolgsgeschichte über den Zweiten Weltkrieg, die deutsche Teilung und die aktuellen Baumaßnahmen hinweg fragt man sich: Was ist das Geheimnis des weltberühmten Hauses am Kupfergraben, welcher Mastermind und welche Ideen stecken dahinter, vor welchem historischen Hintergrund sind sie entstanden? Zentrale Gestalten sind die seinerzeitigen Direktoren der Antikensammlung und des Vorderasiatischen Museums, Theodor Wiegand und Walter Andrae. Ihre Konzepte, deren vielschichtige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen werden im vorliegenden Band beleuchtet und in einen internationalen Vergleich eingebettet. Ein Blick in die Zukunft des Hauses nach Abschluss der Sanierung rundet das Buch ab.

Hrsg.: Martin Maischberger, Barbara Feller

 

€ 48,- zuzüglich Porto

ISBN 978-3-947717-01-9

AUSSENRÄUME IN INNENRÄUMEN

Die musealen Raumkonzeptionen von Walter Andrae und Theodor Wiegand im Pergamonmuseum

 

Ohne Besucher ist ein Museum eine tote Institution zur Aufbewahrung von Objekten, erst durch sie wird es zu einem lebendigen Ort. Dennoch galt gerade dem Publikum innerhalb der Beschreibung der Museumsgeschichte bislang die geringste Aufmerksamkeit.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Projekt Die Besucher des Alten und Neuen Museums in Berlin 1830 – 1880 verfolgt das Ziel, den Besuchern der beiden ersten Berliner Kunstmuseen, des Alten (1822 – 1830) und des Neuen Museums (1841–1859) in ihrer ursprünglichen musealen Inszenierung, auf die Spur zu kommen. Da bereits ab den 1880er Jahren die kunstgewerblichen, prähistorischen und ethnologischen Sammlungen aus dem Neuen Museum ausgegliedert wurden und damit erste gravierende Eingriffe in die ursprünglichen Konzeptionen stattfanden, konzentriert sich das Projekt auf die Periode zwischen 1830 und 1880.

So gut die Konzeptions-, die Bau- und die Sammlungsgeschichte sowie die Präsentationsweisen dieser Museen mittlerweile erforscht sind, so wenig wissen wir bislang über ihre damaligen Besucher, besonders in der Anfangsphase dieser Häuser. Sie stellen immer noch eine relativ „verlorene Dimension“ ihrer Geschichte dar. Inhaltlich wird nachgefragt, inwiefern die Museen ihrem eigentlich humanistischen Programm gerecht wurden und wie sie sich ihrem Publikum gegenüber verhielten. Umgekehrt wird versucht, erste Antworten auf die Frage zu erhalten, wie und bei wem die jeweiligen Museumsinszenierungen dieser sehr unterschiedlichen Häuser ankamen. Darüber hinaus wird überprüft, ob die Besucher vorwiegend der Bildungs- und Kulturelite angehörten oder ob auch Angehörige sozial schwächerer Schichten den Weg ins Museum fanden.

Die hier vorliegende Publikation bildet den ersten Band der Forschungsergebnisse.

 

€ 29,00 zuzüglich Porto

ISBN 978-3-947717-00-2

DIE BESUCHER DES ALTEN UND NEUEN MUSEUMS IN BERLIN 1830-1880

Das Museum als öffentliche Institution

 

 

Der "Einkaufsführer für Museen" ist ein Verzeichnis von Anbietern, die für den Museumsbereich tätig sind.

 

Es handelt sich bei der Publikation nicht um ein kritisches Produktverzeichnis, sondern um eine Publikation, die einen schnellen Kontakt zwischen Anbietern und Verbrauchern ermöglichen soll.

 

€ 5,-- Schutzgebühr zuzüglich Porto

  • Format

    Buchformat: 17 x 24 cm

    Satzspiegel: 140 mm breit und

    200 mm hoch, 3-spaltig,

    pro Spalte 44 mm breit

  • Anzeigenpreise

    44 x 64 mm   = 130 €

    44 x 98 mm   = 200 €

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    44 x 200 mm = 400 €

     

     

    92 x 64 mm   = 280 €

    92 x 98 mm   = 400 €

    92 x 134 mm = 570 €

    92 x 200 mm = 850 €

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    140 x 64 mm   = 400 €

    140 x 98 mm   = 680 €

    140 x 134 mm = 850 €

    140 x 200 mm = 1.200 €

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  • Rubriken

    Ausstellungs-

    und Museumsberatung

     

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    Ausstellungsgestaltung

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